Unsere Strategie ist Ihr Erfolg.

Lassen Sie sich von unseren Beratern informieren.

Informationsaustausch liefert «unbrauchbare» Daten

Informationsaustausch liefert «unbrauchbare» Daten

Ein Thinktank liefert den Schweizer Banken neue Argumente gegen den automatischen Informationsaustausch

Deutschland sagt nein zur Abgeltungssteuer. Laut einer britischen Studie, ist die diese für die Finanzämter aber lukrativer als der automatische Informationsaustausch. Und nicht nur das.

«Etwa die Hälfte der europäischen Staaten hat unsere Fragen beantwortet. Die Steuerbehörden machen mit dem Informationsaustausch überwiegend schlechte Erfahrungen», sagt Marcus Corry, Co-Autor einer Studie des European Policy Forum (EPF), gegenüber DerBund.ch/Newsnet. «Die Kontodaten, die die Finanzämter von anderen Mitgliedsstaaten bekommen, können sie meist gar nicht sinnvoll verarbeiten. Die Abgeltungssteuer ist dagegen eine effektive Art, auch im Ausland erzielte Vermögenserträge zu besteuern», so Corry. In der Studie «Taxing Savings Sensibly» gibt er zusammen mit dem EPF-Wissenschaftler Graham Mather die Erfahrungen von zehn EU-Staaten wieder. (Quelle: Der Bund)

Dass die Autoren der Studie die Abgeltungssteuer befürworten und dem automatischen Informationsaustausch wenig abgewinnen können, ist offensichtlich. Allerdings wird der Thinktank European Policy Forum mit Sitz in London von Branchenorganisationen wie der Schweizer Bankiervereinigung finanziert. Auch die Interessen des Londoner Finanzplatzes fliessen in die EPF-Studien ein, die den EU-Gremien als Entscheidungshilfe dienen sollen. Der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach, finden die Autoren der Studie. Sie listen auf, wie viel Steuern europäische Staaten sich aufgrund der vereinbarten Zinsbesteuerung in den Jahren zwischen 2005 und 2009 gegenseitig überwiesen haben. In den Jahren zwischen 2009 und 2010 stellten die EU-Staaten dann auf den automatischen Informationsaustausch um. Die Studie rechnet nun vor, wie viel Steuern die EU-Staaten hätten einnehmen können, wenn sie bei der Zinsbesteuerung geblieben wären, anstatt auf den Informationsaustausch zu setzen.

Internet-Link: Der Bund Online-Story

Publiziert am Donnerstag, den 13. Dezember um 12:15 Uhr
Stichworte: informationsaustausch, steuer deals, steuerparadies schweiz
Artikel erstellt durch:
Administrator

Kommentare zu diesem Artikel:

0 Kommentare


Kommentar schreiben:

*
*
Email wird nicht veröffentlicht!



  • Beratung & Planung

    Am Anfang unserer Beziehung mit unseren Kunden steht ein Umfassendes "Kennenlernen" und eine tiefgründige Vor-Analyse der Bedürfnisse unseres neuen Geschäftspartners.
  • Firmengründung & Vorratsgesellschaften

    Durch unser fundiertes Wissen um die Bedürfnisse Ihres Unternehmens, können nun die Firmengründung und alle rechtlichen Belange von uns erledigt werden. Ankauf von AG-Mantelgesellschaften und Vorratsgesellschaften sind kein Problem.
  • Sitz & Firmendomizil / Firmenstandort

    Mit einer Firmengründung kommen für Ihr Unternehmen verschiedenen neue administrative Arbeiten auf, die wir für Sie erledigen. Im den Steuergünstigsten Kantonen der Schweiz profitiert auch ihre Firma!
  • Marketing, Backoffice & Treuhand

    Jetzt geht es erst richtig los! Profitieren Sie von unserem interdisziplinären Kontakte-Netzwerk in allen unternehmerischen Belangen. Marketing / Werbung, Buchführung...
Abbildung: Process-Flow


 
Google+