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Holdings & die Unternehmenssteuerreform III

Abschaffung des Steuervorteils der Holding-Gesellschaft

Beseitigung steuerlicher Hindernisse für Kapitalbeschaffung

Mit der Unternehmenssteuerreform III (USTR III) soll die Position der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb verbessert werden. Der Fokus liegt dabei auf international tätigen Firmen in der Schweiz. Im Mittelpunkt der Reform stehen die Abschaffung der Emissionsabgabe auf Eigen- und Fremdkapital sowie die Beseitigung von steuerlichen Hindernissen konzerninterner Finanzierungstransaktionen. Die Emissionsabgabe auf Eigenkapital hemmt Investitionen und erweist sich im internationalen Vergleich zunehmend als Standortnachteil. Jene auf Fremdkapital behindert die Finanzierungstätigkeit namentlich von internationalen Konzernen. Beseitigt werden sollen auch die Verrechnungs- und Stempelsteuer auf konzerninternen Finanzierungstransaktionen. Als ersten Schritt hat der Bundesrat im Juni 2010 eine entsprechende Änderung der Verrechnungs- und Stempelsteuerverordnung verabschiedet, die am 1. August 2010 in Kraft getreten ist.

Als weitere Massnahmen sind für juristische Personen Anpassungen am System des Beteiligungsabzugs für Erträge aus qualifizierenden Beteiligungen geplant. Die vorgeschlagenen Massnahmen werden für den Bund kurzfristige Mindereinnahmen von bis zu 500 Millionen Franken zur Folge haben.

Das Wichtigste in Kürze:

Mit der letzten Unternehmenssteuerreform (USTR II) wurden kleine und mittlere Unternehmen steuerlich entlastet. Um die Attraktivität der Schweiz im internationalen Standortwettbewerb zu stärken, hat der Bundesrat weitere Reformschritte in der Unternehmensbesteuerung beschlossen. So sollen die Emissionsabgabe abgeschafft und steuerliche Finanzierungshindernisse von Konzernen beseitigt werden. Auch soll die internationale Akzeptanz des Steuersystems sichergestellt werden, mittels geeigneter Anpassungen der kantonalen Steuerstatus für Holding- und Verwaltungsgesellschaften. In- und ausländische Erträge dieser Gesellschaften sollen künftig gleichbehandelt werden. Der Bundesrat hat im Dezember 2008 das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, eine entsprechende Vernehmlassungsvorlage auszuarbeiten. (Quelle: Eidgenössisches Finanzdepartement EFD)

Publiziert am Donnerstag, den 20. September um 08:38 Uhr
Stichworte: steuern, Holding, Holdingesellschaften, Steuerreform II
Artikel erstellt durch:
Administrator

Kommentare zu diesem Artikel:

1 Kommentar

  • Lieber Leser: Was denken Sie zu dem Thema Unternehmenssteuerreform III? Haben Sie eine Holding, deren Steuerabgaben mit der USTR III ungewiss sind? Schreiben Sie uns Ihre Meinung...
    Adrian Gugger am Montag, den 01. Oktober um 11:13 Uhr


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